Was ist eigentlich…
…aus dem holländischen Pilotprojekt der Doppellizenzierung von Musikwerken geworden?
Ich muss da irgendwie mal bei Gelegenheit nachhaken.
No Stairway to Heaven!
Jeder, der ab und an mal die Gitarrenabteilung eines Musikgeschäfts besucht, kennt das nervende Gedudel (halbstarker) Saitenreiter, die auf jedem Instrument, welches nicht bei drei auf den Bäumen ist – und sei sie noch so unerschwinglich – wenigstens die ersten Töne eines Metallica-Riffs anspielen müssen. Hierbei scheint es weniger um das Antesten des Musikinstruments zu gehen, als um das das ähnlich einem Hund in seinem Revier oder einem Graffitikünstler mit seinen Tags zwanghafte Verhalten, Markierungen zu setzen.
Schweißgemenge auf den Saiten: Ich war dabei…
Und immer wieder auf's Neue bedauere ich sämtliche Angestellten – und seien sie noch so unfähigfreundlich – die sich durch die Liebe zur Musik für einen Hungerlohn arbeitend über den Tag retten.
Vergangenen Samstag war ich nach langer Zeit einmal wieder bei Musik Produktiv in Ibbenbüren. Die Mitarbeiter blasen zum Gegenangriff:
Was mich alten Rocker eigentlich wieder dazu animiert, mal wieder Wayne’s World zu schauen:
Paula fragt, Everding antwortet
Frage: Warum Berlin?
Antwort: Darum!
Das RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain ist an diesem Wochenende Treffpunkt der internationalen Netaudioszene! Tagsüber finden Workshops, Vorträge und Diskussionen statt, man kann in der Netaudio-Lounge entspannen, und während des nächtlichen Rahmenprogramms wird auf bis zu 3 Floors gleichzeitig zum Takt gemafreier Netlabel-Musik das Tanzbein geschwungen.
Auf dem Netaudiofestival 2007 wird eine große Bandbreite zeitgenössischer elektronischer Musik – von Ambient und Dubstep über Minimal- Techhouse bis hin zu progressive Techno – hörbar gemacht, die entweder zum Verweilen und Lauschen, zum Mitwippen oder zu extatischem Tanz animieren wird. Dafür werden die weit über 50 DJs und Liveacts von 25 Netlabeln sorgen, sowie insgesamt 5 VJ- und Performance-Teams.
Ein kurzes Interview mit den Machern gibt’s bei phlow.
Ich wohne definitiv in der falschen StadtGegend. Es wird Zeit, dies zu ändern!
Das ist ja wohl der „Börner”
Musik aus dem Netz ist mittlerweile derart vielschichtig und umfangreich geworden, dass man ohne Filter eigentlich nicht mehr auskommt. Die Internetradiosendung Netzklang des Wahlkölners TobiTobsucht hilft dabei, die Perlen zu entdecken.
Insbesondere die Tracks der zweiten Stunde begeistern mich immer wieder.
Und wenn er nicht gerade „Börner” sagt, dann ist das eine überaus hörenswerte Sendung. Aber Danke für die Widmung. ;)
Das Wort des Tages
…ist ganz klar Rekordaufkleber. Gefunden auf der derzeitigen Version der Wikipedia-Seite zu Anders Trentemøller.

Dieser wunderbare Begriff wurde bereits am 17. Februar (von Dänemark aus) in die Wikipedia eingefügt. Unglaublich, dass dies derart lange unentdeckt blieb.
Babelfish lässt grüßen. (recordlabel führt übrigens zu recordlabel, record-label zu notieren-beschriften Sie und record label dann eben zum besagten Rekordaufkleber.) Da werden doch direkt wieder Erinnerungen an den Angriff der Geschlechtsnocken von 2001 wach.
Und wer rausbekommt, welcher Satz dieses Postings hier das Ausgangsmaterial für diese durch Lost in Translation verursachte Übersetzungsorgie ist, darf sich Held des Tages nennen.
Die Tatsache, daß die Methode immer ist, diese das vergrößerte der Zone, die mit dem Wunsch der Extremität der Arbeit des Restes zurückgewiesen wird, glaubte dem Hinterteil.
Antworten bitte in die Kommentare.
Edit: Ich habe den Wikipedia-Eintrag jetzt mal editiert.
Musiklinux Jacklab 1.0 erschienen
Die auf’s Musizieren spezialisierte Linuxdistribution Jacklab ist nun in Version 1.0 verfügbar. Jacklab basiert auf openSUSE 10.2 und beinhaltet einen speziellen Echtzeitkernel.
Jacklab wurde im Juni beim Audio mit Linux-Workshop im Kölner NewThinking Store ausführlich vorgestellt.
Der Download läuft derzeit eher schleppend. Ich werde aber beizeiten berichten.

In A Silent Way
Bei 75 Jahren ist der Ausspruch „Nur die Besten sterben jung!“ mit Sicherheit nicht mehr angebracht (fernab davon, dass der Spruch eh bescheuert ist). Zweifelsohne gehörte der Österreicher Joe Zawinul aber zur obersten Liga der Jazzmusiker. Sein Spiel prägte den Electric Jazz und den Fusion maßgeblich und ein Album wie Miles Davis‘ Bitches Brew wäre ohne ihn mit Sicherheit nicht eines meiner Lieblingsplatten. Er starb heute in Wien.
Dummerweise bin ich heute nicht zu Hause und habe die Platte nicht in der iTunes-Mediathek meines MacBooks und derzeit auch nicht auf meinem iPod. Schade. Sie wäre angemessen gewesen. Immerhin gibt es bei Youtube aber eine schöne Version von In A Silent Way.



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