Fehler im Raum/Zeit-Kontinuum II
Das Erste, was ein Pizzataxi-Azubi zu lernen scheint, ist dass die Antwort auf die Frage „Wie lange etwa?” grundsätzlich „Halbe bis dreiviertel Stunde ok?!” zu lauten hat. Das anschliessende Warten kann von schnell bis unendlich lange gehen. Heute dauerte besagte halbe bis dreiviertel Stunde exakt zwölf Minuten! Hab ich schon erwähnt, dass hier irgendwo ein Zeitloch rumliegen muss?
Schöne neue Musikerwelt…
Da will man „mal eben“ Logic Studio auf seinem MacBook installieren und dann stellt man fest, dass man dafür eigentlich eher einen ganzen Tag Urlaub hätte nehmen sollen. Naja, knapp 50GB Daten wollen ja auch irgendwie installiert werden. Ich komme mir hier beiden sechs DVDs fast vor, wie ein DJ. Was waren das für schöne Zeiten, als Sequenzer noch auf eine Diskette gepasst haben.
Mal schauen, ob durch ein Wunder die Installation doch in vier Stunden zu schaffen ist. Denn dann muss ich hier den Rechner zuklappen und weg.
WoW ist klar was für den Arsch
Dass die meisten World-Of-Warcraft-Spieler etwas neben der Spur zu sein scheinen, war mir ja durchaus bekannt. Was ich allerdings die Tage auf heise.de zu lesen bekam, überzeugt mich mittlerweile vollends, dass WoW – im wahrsten Sinne des Wortes – für den Arsch ist.
Ein unkonventioneller Brite (ist unkonventionell heise-Slang für völlig behämmert?!) hat sich gegen virtuelles Geld etwas den Namen und Slogan seiner Gilde auf den Allerwertesten tätowieren lassen.
Der junge Mann hatte es auf einen “epischen Flugmount” abgesehen, dabei handelt es sich in der Welt von World of Warcraft (WoW) um ein besonders wertvolles und seltenes Flugtier. 4000 Goldstücke sind in WoW ein kleines Vermögen, das Erspielen dieser Summe hätte möglicherweise Monate gedauert.
Klar. Anstatt mich ein paar Monate mit etwas rumzuplagen (und ich dachte immer, man spielt um Spaß zu haben…), würde ich mich auch eher ein Leben lang mit einem bescheuerten Schriftzug auf meinem Hintern schmücken. Logik, wie es sie wohl nur im besagten Paralleluniversum zu geben scheint. Bei so etwas kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln.
Das ist nicht das, was ich denke, was es ist oder?!
Das Wort des Tages
…ist ganz klar Rekordaufkleber. Gefunden auf der derzeitigen Version der Wikipedia-Seite zu Anders Trentemøller.

Dieser wunderbare Begriff wurde bereits am 17. Februar (von Dänemark aus) in die Wikipedia eingefügt. Unglaublich, dass dies derart lange unentdeckt blieb.
Babelfish lässt grüßen. (recordlabel führt übrigens zu recordlabel, record-label zu notieren-beschriften Sie und record label dann eben zum besagten Rekordaufkleber.) Da werden doch direkt wieder Erinnerungen an den Angriff der Geschlechtsnocken von 2001 wach.
Und wer rausbekommt, welcher Satz dieses Postings hier das Ausgangsmaterial für diese durch Lost in Translation verursachte Übersetzungsorgie ist, darf sich Held des Tages nennen.
Die Tatsache, daß die Methode immer ist, diese das vergrößerte der Zone, die mit dem Wunsch der Extremität der Arbeit des Restes zurückgewiesen wird, glaubte dem Hinterteil.
Antworten bitte in die Kommentare.
Edit: Ich habe den Wikipedia-Eintrag jetzt mal editiert.
Breaking News: Everding glaubt an Gerüchte
Während auf den Straßen der Trend immer mehr in Richtung Modefarbe Weiß geht, so scheint Apple sich davon derzeit langsam aber sicher zu verabschieden.
In letzter Zeit gibt es wieder Gerüchte über ein silbernes MacBook, was ich persönlich bisher immer als Blödsinn abgetan habe. Beim Besuchen der Storewebseite ist selbst mir dann eben aufgefallen (*hust*), dass Apples Weg klar weg vom Weiß hin zu Silber/Schwarz geht. Schaut man sich dort die Produktübersicht an, so wirkt das weiße MacBook regelrecht wie ein Fremdkörper zwischen all den anderen Produkten. Und erstmals glaube auch ich an Wahrhaftigkeit eines Gerüchts. Es wird ein silbernes MacBook kommen. Die Frage ist nur wann?!
Vermutlich will Apple mit dieser Strategie aber einfach nur das Rotwein-Problem lösen. ;)


1 comment