einheiTZbrei

Was ist eigentlich… 

Posted in Uncategorized by humpaaa on 3. September 2008

…aus dem holländischen Pilotprojekt der Doppellizenzierung von Musikwerken geworden?

Ich muss da irgendwie mal bei Gelegenheit nachhaken.

Paula fragt, Everding antwortet

Posted in Allgemein by humpaaa on 5. Oktober 2007

Frage: Warum Berlin?

Antwort: Darum!

Das RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain ist an diesem Wochenende Treffpunkt der internationalen Netaudioszene! Tagsüber finden Workshops, Vorträge und Diskussionen statt, man kann in der Netaudio-Lounge entspannen, und während des nächtlichen Rahmenprogramms wird auf bis zu 3 Floors gleichzeitig zum Takt gemafreier Netlabel-Musik das Tanzbein geschwungen.

Auf dem Netaudiofestival 2007 wird eine große Bandbreite zeitgenössischer elektronischer Musik – von Ambient und Dubstep über Minimal- Techhouse bis hin zu progressive Techno – hörbar gemacht, die entweder zum Verweilen und Lauschen, zum Mitwippen oder zu extatischem Tanz animieren wird. Dafür werden die weit über 50 DJs und Liveacts von 25 Netlabeln sorgen, sowie insgesamt 5 VJ- und Performance-Teams.

Ein kurzes Interview mit den Machern gibt’s bei phlow.

Ich wohne definitiv in der falschen StadtGegend. Es wird Zeit, dies zu ändern!

Freie Musik auf Holländisch

Posted in Uncategorized by humpaaa on 30. August 2007

Es sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass das kleine Ländchen links von uns (Profis nennen sowas westlich) in den einen oder anderen Dingen dezent progressiver als wir™ (aka Du bist Deutschland) eingestellt sind.

Neu im Programm des Fortschritts ist die im Rahmen eines Pilotprojekts angekündigte Zusammenarbeit der Buma/Stemra mit Creative Commons Niederlande. In den Niederlanden sollen nun Mitglieder der Verwertungsgesellschaft die Möglichkeit haben, ihre Werke unter Creative Commons-Lizenzen für den nichtkommerziellen Bereich zu stellen und umgekehrt. Derartiges ist in Deutschland leider derzeit unmöglich. Die GEMA sieht in Creative Commons keine Alternative „zum gewachsenen und bewährten System der Rechtewahrnehmung durch die Verwertungsgesellschaften“ wie im GEMA-Brief, Ausgabe 59 im September 2006 zu lesen war. Und so kann ein GEMA-Mitglied nicht sowohl unter CC als auch kommerziell veröffentlichen.

„Das einzelne Herauslösen von Werken aus dem Gesamtschaffen (cherry picking) ist einem GEMA-Mitglied nicht gestattet, denn dies gefährdet die in der kollektiven Rechtewahrnehmung begründete Interessenvertretung der Verwertungsgesellschaften.“

Und während in Deutschland einmal mehr das Internet mit den Änderungen, das es mit sich bringt, völlig verpennt wird, so haben in den Niederlanden die Leute früher gemerkt, dass das Internet mehr Flexibilität in der Verwaltung der Urheberrechte erfordert.

Seit dem 23.8. diesen Jahres läuft das Pilotprojekt und steht allen niederländischen Musikern und Textern für ein Jahr offen. Anschliessend sollen die daraus gewonnenen Ergebnisse ausgewertet werden.

Bis diese Erkenntnisse jedoch in Deutschland fruchten, vergehen vermutlich noch Jahre. Die GEMA und ihre Entscheidungsträger sind derart alt, verstaubt und träge, dass sie diesen „neumodischen Schnickschnack“ vermutlich noch lange Zeit wunderbar verdrängen können.

Ich freue mich an dieser Stelle einmal mehr auf den 31.12.2007. Dieser Tag wird für mich der letzte Tag meiner GEMA-Mitgliedschaft sein und endlich werde ich auch unter CC veröffentlichen können. Anders geht es hier ja leider nicht.

(via)

Still, still kein Geräusch gemacht…

Posted in Allgemein by humpaaa on 26. Juni 2007

Still ist’s geworden im Staate Dänemarks Amerikas (ja, es sind mehrere, ich weiss!) – zumindest, was die Netzradios angeht. Was fast wie ein Kunstprojekt anmutet – alle Sender scheinen John Cages 4’33“ in der Endlosschleife zu spielen, ist leider ein trauriger Vorgeschmack auf das, was uns nach dem 15. Juli diesen Jahres blühen wird. Die unersättliche Musikindustrie zeigt einmal mehr, dass ihre Raffgier keinerlei Grenzen zu kennen scheint. Und wie das bei gut funktionierendem Lobbyismus (in Amerika noch aktiver als in Deutschland) so ist, spielt natürlich auch die Politik mit. Ab dem 15. Juli gelten von daher neue Lizenzgebühren für Internetradios in/aus den USA. Und die Musikindustrie wäre nicht die Musikindustrie, wenn sie nicht auch noch rückwirkend Geld (seit dem 01.01.2006) haben wollen würde. Und so kommt es, dass der von mir sehr geschätzte Sender Soma FM nicht nur 500.000 USD für 2007, sondern auch noch 600.000 USD für das Jahr 2006 an rückwirkenden Lizenzgebühren zu zahlen hat. 1.100.000 USD – Einen derartigen Betrag muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Von daher wird heute mit einem National Day of Silence gegen dieses Vorhaben demonstriert. Weitere Infos dazu auf der Webseite von SafeNetRadio.

Auch wenn ich mit der amerikanischen MI nicht sonderlich viel zu tun habe, so sehe ich die Kündigung meiner GEMA-Mitgliedschaft zum Ende diesen Jahres (eher ging nicht) einmal mehr als richtig an!

(via)