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Piraten entern Paderborn

Posted in Uncategorized by humpaaa on 26. Juni 2009

Nachdem die Piratenpartei in letzter Zeit einen überaus starken Aufschwung im Bereich der Mitgliederzahlen hingelegt hat, gibt es nun auch in Paderborn einen ersten Stammtisch, damit sich die Paderborner Piraten zum Einen kennenlernen können und zum Anderen sich ein wenig koordinieren können. Paderborn mit seiner überaus hohen IT-Dichte sollte ein perfektes Pflaster für die Piraten sein.

Ich zitiere mal aus der Mailingliste der Piratenpartei NRW:

Ahoi,
wir möchten euch herzlich zum ersten Paderborner Stammtisch einladen.
Wir treffen uns am 07.07.09 ab 19:00 in dem Raum des C3PB e.V.
(Chaostreff Paderborn). Den findet ihr in der: Kulturwerkstatt Paderborn, Bahnhofstr. 64, 33102 Paderborn. Dort fragt ihr dann einfach
nach der Töpferei dann wissen die Bescheid.
Wir würden uns freuen wenn alle die aus Paderborn und Umgebung kommen
und Interesse an Piratenthemen oder Mitarbeit haben vorbeischauen
würden. Ihr braucht keine Parteimitglieder sein um euch einbringen zu
können. Bitte leitet diese Mail auch an Interessierte weiter.
Informationen findet ihr vor allem
hier: http://wiki.piratenpartei.de/Stammtisch_Paderborn
und hier: http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=19&t=5893
Bei Fragen könnt ihr euch gerne an mich
wenden http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Whitefish

Eine kurze Anmeldung wäre super :D
Mit besten Freibeutergrüßen aus Paderborn.

Also liebe Piraten, erscheint zahlreich!

Der Wert der Freiheit

Posted in Uncategorized by humpaaa on 26. September 2007

Kann man sich Freiheit erkaufen?

Das mag für Manager und Politiker durchaus stimmen, für eine Gesellschaft bzw. ein gesamtes Volk gestaltet sich dies allerdings schon schwieriger.

Freiheit erfordert politische Arbeit. Erfordert Einsatz. Erfordert Koordination. Erfordert Demonstration. Erfordert aber vor allem Geld. Geld um all diese Aktionen zu starten, die nötig sind, um Freiheit salonfähig zu machen. Um dem restlichen Volk den Wert der Freiheit nahe zu bringen.

Der AK Vorratsdatenspeicherung hat am vergangenen Samstag eindrucksvoll gezeigt, was durch geschickte Vernetzung und unendlich viel ehrenamtlicher Arbeit möglich ist. Mit Hilfe von vielen anderen Organisationen wurde die größte Demo für Datenschutz und Bürgerrechte seit 20 Jahren organisiert.

Es ist Zeit, dem Bündnis Tribut zu zollen. Ein Schulterklopfen reicht leider nicht. Mit Lob kann man keine Rechnungen bezahlen.

Es ist Zeit sich finanziell einzubringen.

Im Rahmen der diesjährigen re:publica wurde bereits im April ein Aufruf gestartet, der einfacher in seiner Form eigentlich nicht sein konnte.

Ingmar Redel versprach:

Ich werde 5 EUR im Monat spenden an den AK Vorratsdatenspeicherung, wenn 500 Menschen das Gleiche tun.

Der Zeitraum ist bis Ende September anberaumt. „Bis dahin sollte es doch machbar sein, 500 Menschen zu finden, denen ihre Freiheit wichtig genug ist.”
Die Rechnung wurde jedoch ohne den Wirt gemacht. Bis heute haben lediglich eine traurige Anzahl von 154 Leuten ihr Versprechen abgegeben. 346 fehlen noch. Bis zum 30. September scheint dies unmöglich.

Auch wenn dieses Versprechen fehlschlagen wird, hindert dies natürlich niemanden daran, eigenmächtig einen Dauerauftrag zu Gunsten des AK einzurichten.

Und auch ohne ein derartiges Versprechen sind Einzelspenden willkommen und dringend nötig! Die taz bringt es (auch wenn sie anscheinend noch Schwierigkeiten hat, sich für ein Datum zu entscheiden) auf den Punkt: Unter der Überschrift Datenschützer demonstrieren sich arm wird auf die finanzielle Schieflage des Arbeitskreises hingewiesen.

Die taz ist sich bei dem Datum nicht sicher

(via)

Freiheit?! Nicht mein Bier!

Posted in _politik by humpaaa on 22. September 2007

Unglaublich, dass selbst ein Münchener Bierfass der Redaktion der heutigen 20-Uhr-Tagesschau wichtiger war, als die Freiheit der Bürger unseres Staates!
Aber schön, dass mehr als 2.000 8.000 mehr als 15.000 mündige Bürger ihre Prioritäten anders gesetzt haben.

Andere haben aber immerhin berichtet.

Berlin 2007… heute schon was vor?

Posted in Uncategorized by humpaaa on 22. September 2007

Für alle, die heute nicht in Berlin für die Zukunft der Freiheit eintreten können, bietet Radio 1984 einen Live-Stream von der Demo. (Derzeit leider mit ein paar tschechischtechnischen Problemen. Aber sie arbeiten dran.) an.
Da ich leider aus Zeitgründen nicht in Berlin sein kann, bin ich froh, wenigstens so ein wenig daran teilhaben zu können.



Programmhinweis: Chaosradio 127

Posted in Uncategorized by humpaaa on 29. August 2007

Sehr Beruhigendes habe ich eben in Kai Ravens Rabenhorst gelesen. Heute geht es im Chaosradio über Biometritis 2007 – Biometrische Vollerfassung mit den neuen Pässen. Nicht, dass mich Biometrie beruhigen würde – im Gegenteil! Allerdings war gestern im Wiki der Sendung unter der Nummer 127 noch zu lesen, es ginge um Online-Spiele.

Ich hatte schon befürchtet, dass das heutige Chaosradio nach der Low-Level-Sendung letzten Monat über OS X wieder so eine Weichspülerveranstaltung wird. Nachdem ich ja das neue Chaosradio mit Jakob Kranz nach den ersten Folgen überaus loben musste, so hab ich bei dem Kram, den sich Tim und Pavel da mit Jakob zusammengelabert haben, bei allem Respekt für die drei Beteiligten und Liebe zum Betriebssystem an sich, echt die Ohren anlegen müssen.

Es ist davon auszugehen zu hoffen, dass die Sendung heute wieder mehr Substanz haben wird. Biometrie im Chaosradio ist zwar alles andere als neu, aber ist ja nun mal nach wie vor ein heißes Thema, das über die Zeit nicht weniger aktuell geworden ist.

Aus den Infos zur Sendung:

Seit einem Jahr haben Reisepässen einen Funkchip eingebaut, unser Passfoto ist digital vermessen. Ab November müssen wir unsere Fingerabdrücke abgeben, wenn wir einen neuen Pass beantragen. Und 2008 sollen die neuen Personalausweise folgen – ebenfalls mit Chip und Biometrie. Selbstverständlich nur zu unserer Sicherheit.

Was funktioniert das alles und wie kann man sich dagegen wehren? Sind die Reisepässe sicher vor Datenklau? Und was passiert, wenn uns der Computer an der Grenzkontrolle nicht erkennt? Chaosradio möchte mit euch darüber sprechen, ob ihr euch einfach so biometrisch erfassen lassen wollt und welche Bedenken ihr habt.

Im Studio sind Frank Rosengart, Constanze Kurz (beide CCC) und Jakob Kranz (fritz).

Wie man Chaosradio am besten empfängt, erfährt man auf der Streaming-Seite des Wikis. Und für Leute wie mich, die es nie schaffen, die Sendung live – los geht’s um 22h – zu hören wird es dann auch wieder auf der Chaosradio-Webseite diese als Podcast geben. Zur Sendung gibt es auch wieder eine Mitmachseite.

Update: Das Thema wurde erneut kurzfristig geändert. Statt Biometritis gab es „Der Bundestrojaner Reloaded“.

Computer lösen Probleme, die wir ohne sie nicht hätten

Posted in Uncategorized by humpaaa on 19. August 2007

Ich gebe zu, Googlemail zu verwenden, zeugt nicht gerade von Konsequenz im Kampf gegen Datenkraken.
Vor einiger Zeit jedoch habe ich, als das Spamaufkommen trotz sorgsamen Umgangs mit der Angabe meiner E-Mailadressen, bei meinen Accounts zu hoch wurde (andere haben damit ja glücklicherweise weniger Probleme), einen Großteil meiner Post über den Maildienst von Google gescheucht. Der Spamfilter leistete überaus gute Dienste. In mail.app landete nahezu keine unerwünschte Post mehr. Dies war gut und praktisch, da ich meine E-Mails vor allem auch von Unterwegs via Handy abrufe und da ebenso wenig (wenn nicht noch weniger) Interesse an Viagra habe als zu Hause.
Seit einiger Zeit meint der Filter es aber wohl zu gut. Er filtert nicht nur viele Nachrichten von Freunden und Kunden einfach aus, sondern sogar meine sorgsam erstellten Erinnerungsmails, die iCal mir dankbarerweise regelmäßig zukommen lässt. Und so darf ich jetzt meinen Spamordner von falsch einsortieren E-Mails befreien und nicht mehr die Inbox von Spams. Öfter mal was neues. Die Crux dabei: Der Filter erweist sich als überaus lernresistent. Ich bin für ihn konsequenter Spammer und Mails von mir selbst landen grundsätzlich bei ihm in der Rundablage.

Fehler beim Googlemail-Spamfilter

Und so führt es getreu dem Motto „Computer lösen Probleme, die wir ohne sie nicht hätten“ zu dem angenehmen Nebeneffekt, dass ich mich dann doch von Googles Maildienst lösen kann. Die letzte BastionAusrede gilt auch nicht mehr. Also wechsle ich zurück zur Mailbox auf meinem Webspace.

Und irgendwann mach ich eben meinen eigenen Rootserver mit Blackjack und Nuvoller Kontrolle über die Daten haben. Der Tag wird kommen.

Come on Baby, light my fire!

Posted in Allgemein by humpaaa on 19. August 2007

Witzig. Da hört man gerade die Doors mit oben erwähntem Titel und dann liest man nebenbei, dass die Demokratie vielleicht doch noch zu retten ist. Wie hat es Tim so schön formuliert? NEDAP-Land ist abgebrannt. Der absolute Gag an der Sache ist jedoch, dass Pappnasen-City (aka Köln, die mit ohne Bier) dem Hersteller ihre eigenen gekauften Schachcomputer zur geliehen hat, damit NEDAP in den Niederlanden den Niedergang der Demokratie weiter feiern kann. Satz mit X. Der Laden brennt und alles ist weg. Und da die Firma nicht nur keine Ahnung von Demokratie, sondern auch keine vom Versicherungsbetrugtrieb hat, war der gesamte Kram nicht mal anständig versichert. Die Versicherung zahlt nicht (wobei das ja auch ab und an passiert, wenn man versichert war) und Köln steht wieder ohne Wahlcomputer da. Es gibt doch noch Gerechtigkeit! Aber Nedap hat ja Köln schon vorgeschlagen, einfach wieder neue Computer zu kaufen… Man könnte meinen, Nedap und mein ehemaliger Internet-/DSL-Abteilung hätten in Sachen Dreistigkeit den gleichen Lehrer gehabt.

Bleibt zu Hoffen, dass die Kölner wenigstens einmal Vernunft beweisen und sich nochmal genau erklären lassen, wie das mit dem Papier und dem Stift genau funktioniert…

Die Suche nach dem eigenen Ich oder Komm ich jetzt im Fernseh’n?

Posted in Uncategorized by humpaaa on 30. Juni 2007

Neben Last.fm ist Discogs eine der grandiosesten Web-2.0-Erfindungen für den netzaffinen Musikliebhaber und/oder -macher. Nicht nur, dass man dort sehr anschaulich durch die Diskografien der einzelnen Künstler surfen kann um festzustellen, was einem noch fehlt oder auf welcher Platte denn noch dieser atemberaubend abgedrehte Dubstep-Mix drauf war, den man vor drei Wochen irgendwo am Strand von Kattenvenne mal gehört hat. Nein, es sind auch wundervolle Tools zur Suche nach dem eigenen Ich. Identität 2.0?! Wer bin ich?! Und vor allem: Was ist von mir selbst dort zu finden?!

 

Ist es bei fremden Künstlern nicht unbedingt selten, dass man ein unbekanntes Release findet, so sollten Überraschungen im eigenen Künstlerbereich dort eigentlich eher nicht der Regel entsprechen. Aber keine Regel ohne Ausnahme und so war es in meinem Fall neulich dann eine DVD eines Festivals, auf dem ich 2004 als Gastmusiker einer Industrialband auf der Bühne stand. Nun gut, ich erwarte ja gar nicht, dass man mich großartig fragt oder gar dafür bezahlt. Ein Belegexemplar wäre zwar nett gewesen, aber auch nicht zwingend erforderlich. Aber ein Hinweis auf die Existenz dieser hätte meines Erachtens schon drin sein müssen.
Nun gut, also hab ich mir die DVD diese Woche mal Everding haut alles kurz und kleinbestellt und heute erhalten. Ich bin es gewohnt, nicht sonderlich häufig bei Konzertmitschnitten im Bild zu sein. Aber bei dieser DVD muss ich echt umdenken. Über mangelnde Bildpräsenz kann ich mich wahrlich nicht beklagen (Subjektiv betrachtet, scheint der Mitschnitt zu gut 50% aus Bildern von mir zu bestehen *schluck*). Und wenn ich gerade mal so einen A-B-Vergleich anstelle, dann frage ich mich, ob ich vielleicht mal eine Mitbloggerschaft bei 321blog beginnen sollte. Aber das nur am Rande. Nett geworden ist der Mitschnitt ja. Allerdings hätte ich mir persönlich ein wenig mehr Präzision beim Videoschnitt zwischen den einzelnen Kameras gewünscht. Stellenweise wirkt es, als würde ich zu allem trommeln, aber nicht zum Stück, was gerade läuft.

 

Wozu bringt uns nun dieser kleine Exkurs in mein eher unspektakuläres Musikerdasein? Wenn man der Meinung ist, man würde sich kennen, dann sollte man sich mal auf die Suche nach der eigenen Identität im Netz machen. Man kann immer nur dazulernen. Von daher bin ich überaus gespannt auf das, was Tobias Bielohlawek im Rahmen seiner Diplomarbeit am DFKI zusammenbastelt. WhoAmI?! Gute Frage…