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Das ist ja wohl der „Börner”

Posted in Allgemein by humpaaa on 3. Oktober 2007

Musik aus dem Netz ist mittlerweile derart vielschichtig und umfangreich geworden, dass man ohne Filter eigentlich nicht mehr auskommt. Die Internetradiosendung Netzklang des Wahlkölners TobiTobsucht hilft dabei, die Perlen zu entdecken.

Insbesondere die Tracks der zweiten Stunde begeistern mich immer wieder.

Und wenn er nicht gerade „Börner” sagt, dann ist das eine überaus hörenswerte Sendung. Aber Danke für die Widmung. ;)

Programmhinweis: Chaosradio 128

Posted in Uncategorized by humpaaa on 26. September 2007

Nur weil man nicht paranoid ist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hinter einem her sind.

Im Chaosradio 128 geht es heute um das Leben mit der Vollüberwachung – Aus dem Alltag eines Terrorverdächtigen.

„In einer gigantischen Operation hat das Bundeskriminalamt einen Berliner Soziologen und sein gesamtes Umfeld über mehr als ein Jahr hinweg komplett überwacht. Der Verdachtsgrund: Ein paar Stichworte aus seinen Arbeiten, die mit denen aus Bekennerschreiben einer Gruppe von Brandstiftern übereinstimmen sollen. Die von der Überwachung Betroffenen – insgesamt mehr als 30 Menschen – haben jetzt teilweisen Einblick in ihre Akten bekommen.

Vor dem Hintergrund der Diskussion über das neue BKA-Gesetz und Computer-Wanzen berichtet nun erstmalig einer der von der Überwachung Betroffenen über das, was er in seinen Akten fand. Das für viele so abstrakte Thema „Vollüberwachung“ gewinnt plötzlich eine sehr konkrete Dimension. Telefonabhören, Kameras vor der Tür, GPS-Wanzen, Handy-Bewegungsprofile, Ausforschung von Freundin, Bekannten und Nachbarn – all das ist real und keine paranoide Phantasterei.

Chaosradio 128 gibt Gelegenheit die Befugnisse der Strafverfolgungsbehörden am konkreten Beispiel mit fachkundigen Experten und einem Betroffenen zu diskutieren und aus erster Hand zu erfahren, welche Auswirkungen diese Maßnahmen schon jetzt im Alltag haben.

Zu Gast sind der Rechtsanwalt Sönke Hilbrans, der Politologe Volker Eick und als Betroffener Martin.”

Des Weiteren sind im Studio Frank Rosengart, Constanze Kurz (beide CCC und beide in letzter Zeit irgendwie Dauerteam) und Jakob Kranz (fritz).

In Anbetracht dessen, dass das Chaosradio seit einigen Ausgaben leider auf zwei Stunden Sendezeit gekürzt wurde, hoffe ich, dass die (vermutliche) Erwähnung der vergangenen Freiheit-statt-Angst-Demo nicht zuviel Raum einnehmen wird.

Wie man Chaosradio am besten empfängt, erfährt man auf der Streaming-Seite des Wikis. Und für Leute wie mich, die es nie schaffen, die Sendung live – los geht’s um 22h – zu hören wird es dann auch wieder auf der Chaosradio-Webseite diese als Podcast geben. Zur Sendung gibt es auch wieder eine Mitmachseite (Wo bisher noch das für letzten Monat geplante Thema Biometritis zu finden ist.).

Berlin 2007… heute schon was vor?

Posted in Uncategorized by humpaaa on 22. September 2007

Für alle, die heute nicht in Berlin für die Zukunft der Freiheit eintreten können, bietet Radio 1984 einen Live-Stream von der Demo. (Derzeit leider mit ein paar tschechischtechnischen Problemen. Aber sie arbeiten dran.) an.
Da ich leider aus Zeitgründen nicht in Berlin sein kann, bin ich froh, wenigstens so ein wenig daran teilhaben zu können.



Programmhinweis: Chaosradio 125

Posted in Allgemein by humpaaa on 27. Juni 2007

Heute Abend ist mal wieder Chaos im Radio angesagt. Bereits seit gut 12 Jahren behandelt das Chaosradio des Chaos Computer Clubs auf rbb fritz Themen rund um Technologie und Gesellschaft. Die heutige Folge 125 befasst sich mit Jugendmedienschutz oder Zensur – Welchen Einfluss nehmen Netz und Computerspiele auf Kinder und Jugendliche?. Aus den Shownotes:

„Nach den Amokläufen von Erfurt und Emsdetten wurde die Ursache für den Gewaltausbruch schnell bei Ego-Shootern gesucht und gefunden. Eine emotionale Diskussion über mehr Verbote bis hin zur Internet-Zensur war die Folge. Die Fakten blieben dabei auf der Strecke.

Im Chaosradio wollen wir klären, welche Mechanismen zum Jugendmedienschutz in Deutschland existieren und mit euch diskutieren, ob diese sinnvoll sind und funktionieren. In welchem Alter sind Kinder und Jugendliche „reif fürs Netz“ und was können Eltern tun, damit Kinder von der Vielfalt im Internet nicht überfordert werden?“

Im Studio sind Frank Rosengart vom CCC (weitere stehen noch nicht fest) und zum dritten mal als Moderator dabei Jakob Kranz, der im April Holger Klein abgelöst hat.

Dank Jakob stehen die Chancen gut, dass im Chaosradio durchaus wieder Inhalte rüber kommen. Die letzten beiden Sendungen ließen jedenfalls bereits Gutes erahnen. Jakob scheint die Fäden gut in der Hand zu haben und das Zeug dazu zu haben, das Chaos in geregelte Bahnen zu lenken. Trotz meiner durchaus hohen Meinung Holgers gegenüber, verkamen „seine“ Chaosradios der letzten Zeit vor allem zu einer Laberei, in der der Spaß sehr weit vorne stand, die Inhalte jedoch arg vernachlässigt wurden. Besonders negativ hab ich noch Folge 114 (huch, auch schon wieder ein Jahr her) im Gedächtnis, in der Pavel immer wieder versuchte, krampfhaft zurück zum Thema (Softwareprojektmanagement) zu kommen.

Ich freue mich von daher auf drei schöne Stunden Infotainment mit einer gesunden Mischung aus lockerer Atmosphäre und Informationen.

Wie man Chaosradio am besten empfängt, erfährt man auf der Streaming-Seite des Wikis. Und für Leute wie mich, die es nie schaffen, die Sendung live zu hören wird es dann auch wieder auf der Chaosradio-Webseite diese als Podcast geben.

(via)

 

Still, still kein Geräusch gemacht…

Posted in Allgemein by humpaaa on 26. Juni 2007

Still ist’s geworden im Staate Dänemarks Amerikas (ja, es sind mehrere, ich weiss!) – zumindest, was die Netzradios angeht. Was fast wie ein Kunstprojekt anmutet – alle Sender scheinen John Cages 4’33“ in der Endlosschleife zu spielen, ist leider ein trauriger Vorgeschmack auf das, was uns nach dem 15. Juli diesen Jahres blühen wird. Die unersättliche Musikindustrie zeigt einmal mehr, dass ihre Raffgier keinerlei Grenzen zu kennen scheint. Und wie das bei gut funktionierendem Lobbyismus (in Amerika noch aktiver als in Deutschland) so ist, spielt natürlich auch die Politik mit. Ab dem 15. Juli gelten von daher neue Lizenzgebühren für Internetradios in/aus den USA. Und die Musikindustrie wäre nicht die Musikindustrie, wenn sie nicht auch noch rückwirkend Geld (seit dem 01.01.2006) haben wollen würde. Und so kommt es, dass der von mir sehr geschätzte Sender Soma FM nicht nur 500.000 USD für 2007, sondern auch noch 600.000 USD für das Jahr 2006 an rückwirkenden Lizenzgebühren zu zahlen hat. 1.100.000 USD – Einen derartigen Betrag muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Von daher wird heute mit einem National Day of Silence gegen dieses Vorhaben demonstriert. Weitere Infos dazu auf der Webseite von SafeNetRadio.

Auch wenn ich mit der amerikanischen MI nicht sonderlich viel zu tun habe, so sehe ich die Kündigung meiner GEMA-Mitgliedschaft zum Ende diesen Jahres (eher ging nicht) einmal mehr als richtig an!

(via)