einheiTZbrei

Bomben jetzt auch umweltfreundlich.

Posted in Uncategorized by humpaaa on 12. September 2007

Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, wenn ich mir den Artikel auf tagesschau.de zum Test des Vaters aller Bomben so durchlese.

Wenn ich mir so anschaue, was General Alexander Rukschin (stellvertretender Generalstabschef) über die Bombe vom Stapel lässt, dann frage ich mich ob er entweder mental jenseits von Eden ist oder einfach nur ein lustiger Zeitgenosse.

„Die Aerosolbombe sei in Wirkung und Kraft einer Nuklearwaffe vergleichbar, aber nicht so umweltschädlich.“

Der Tagesschau-Artikel ist dann mit so beruhigenden Formulierungen wie „Alles was lebt, verdunstet einfach” und „Todbringende Wolke” gespickt. Nennt mich naiv, aber wenn das nicht umweltschädlich ist, dann weiß ich auch nicht…

Eine Bombe, die im Umkreis von 300m alles Leben vernichtet, wird nicht umweltfreundlicher dadurch, dass man auf sie diese schönen Sticker, die früher an jeder Ente klebten, pappt. Atomkraft?! Nein danke! oder Ich bremse auch für Tiere oder gar die Weissagung der Cree?

Schönreden ist nicht!

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In A Silent Way

Posted in Allgemein by humpaaa on 11. September 2007

Bei 75 Jahren ist der Ausspruch „Nur die Besten sterben jung!“ mit Sicherheit nicht mehr angebracht (fernab davon, dass der Spruch eh bescheuert ist). Zweifelsohne gehörte der Österreicher Joe Zawinul aber zur obersten Liga der Jazzmusiker. Sein Spiel prägte den Electric Jazz und den Fusion maßgeblich und ein Album wie Miles DavisBitches Brew wäre ohne ihn mit Sicherheit nicht eines meiner Lieblingsplatten. Er starb heute in Wien.

Dummerweise bin ich heute nicht zu Hause und habe die Platte nicht in der iTunes-Mediathek meines MacBooks und derzeit auch nicht auf meinem iPod. Schade. Sie wäre angemessen gewesen. Immerhin gibt es bei Youtube aber eine schöne Version von In A Silent Way.

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Und die machinedrum trommelt ein trauriges Lied.

Posted in Allgemein by humpaaa on 29. August 2007

Wie ich eben im Musiktechnik-Blog der de:bug lesen musste, verstarb Daniel Hanson im Alter von nur 33 Jahren am 19. August diesen Jahres infolge eines Autounfalls. Daniel Hanson war einer der Gründer der schwedischen Ausnahmemusikelektonikfabrikanten Elektron und maßgeblich an der Entwicklung der von mir heißgeliebten machinedrum, der sidstation und der monomachine.

Wer einmal einen Elektron-Klangerzeuger in seinen Händen halten, spielen und hören durfte, dem war klar, dass diese Geräte nicht von dieser Welt stammen konnten. Schwer vorzustellen, dass der Schöpfer nun in der Tat nicht mehr auf dieser Welt weilt.

Möge Dein Geist in den feinen Maschinchen auf ewig weiter leben! Und an den Rest der Elektronen sei gesagt: Fahrt vorsichtig!

(via)